Das Bundesministerium für Inneres (BMI) und die Verkehrspolizei sind wichtige Partner im Netzwerk für Verkehrs- und Mobilitätsbildung. Sie bringen ihre praktische Erfahrung aus Verkehrssicherheit, Prävention und Bewusstseinsbildung ein und unterstützen Schulen, Lehrkräfte und Eltern bei der Förderung einer sicheren und verantwortungsvollen Mobilität von Kindern und Jugendlichen.
Eine zentrale Rolle spielt die Polizei im Standardprogramm der Verkehrserziehung an Volksschulen. In den ersten drei Schulstufen führen Exekutivbedienstete gemeinsam mit den Lehrkräften praktische Übungen im realen Verkehrsraum durch und unterstützen Kinder dabei, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Auch die Vorbereitung auf die freiwillige Radfahrprüfung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Polizei.
Darüber hinaus bieten speziell geschulte Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberater der Polizei österreichweit Workshops, Vorträge und Präventionsprogramme für unterschiedliche Altersgruppen - vor allem in der Sekundarstufe I und II - an.
Mit Initiativen wie der Kinderpolizei Österreich, den Cyberkids-Angeboten und vielfältigen Informationsmaterialien wird Sicherheitsbildung umfassend vermittelt – von Verkehrssicherheit bis zur digitalen Kompetenz.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Bildungsdirektionen und weiteren Netzwerkpartnerinnen und -partner trägt das BMI dazu bei, dass Verkehrs- und Mobilitätsbildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kinder und Jugendliche zu einem sicheren, verantwortungsvollen und selbstständigen Verhalten im Alltag befähigt.